Fgoal

Citys Glanz der Trophäen wird Arsenal nicht blenden

Article hero image
📅 23. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 2026-03-23 · Hat Man City das Titelrennen mit dem Carabao Cup-Sieg wiederbelebt?

Erinnern Sie sich an all das Gerede darüber, dass Manchester City "zurück" sei, nachdem sie Arsenal im Februar im Emirates mit 3:1 geschlagen hatten? Pep Guardiolas Mannschaft legte dann eine Serie von 10 Siegen in Folge in der Premier League hin. Alle beeilten sich, das Titelrennen für beendet zu erklären, und ignorierten dabei die Tatsache, dass Arsenal noch ein Spiel weniger und eine bessere Tordifferenz hatte. Ich verstehe es ja. City ist eine Maschine, und wenn sie in Fahrt kommen, ist das beängstigend. Aber ein Carabao Cup-Sieg gegen eine Mannschaft wie Newcastle United – eine gute Mannschaft, verstehen Sie mich nicht falsch, aber kein Titelrivale – wird Mikel Artetas Mannschaft nicht plötzlich zum Zusammenbruch bringen.

Tatsache ist, dass der League Cup, bei all seiner Geschichte, für die Top-Clubs zu einem eher zweitrangigen Ziel geworden ist. City nutzte ihn als Testgelände, um Ersatzspieler fit zu halten und Spielern wie Stefan Ortega Minuten zu geben. Sie schlugen Chelsea in der dritten Runde mit 2:0, Liverpool in der vierten mit 3:2 und dann Southampton im Viertelfinale mit 2:0. Ihr Weg war respektabel, klar. Aber hat der 2:0-Sieg gegen Newcastle im Finale, mit Toren von Rodri und Julian Alvarez, Arsenal einen Schauer über den Rücken gejagt? Nein, das glaube ich nicht. Arsenals Fokus lag seit August messerscharf auf der Premier League. Sie haben Punkte liegen gelassen, ja, wie das frustrierende 2:2-Unentschieden gegen West Ham oder das frühere 0:0 gegen Newcastle. Aber diese Stolpersteine fühlen sich wie ein Teil der Reise einer jungen Mannschaft an, nicht wie ein Zeichen dafür, dass sie unter Citys Carabao Cup-Ruhm zusammenbrechen werden.

**Das Gewicht des Endspurts**

Hier ist die Wahrheit: Diese City-Mannschaft, selbst mit Erling Haaland, der letzte Saison 52 Tore erzielte, ist nicht mehr ganz das furchterregende, erdrückende Biest, das sie vor ein paar Jahren war. Sie sind immer noch phänomenal, absolut. Aber sie haben in dieser Saison Schwachstellen gezeigt. Erinnern Sie sich an ihre 1:0-Niederlage gegen Aston Villa im Dezember? Oder die 2:1-Niederlage gegen Wolves im September? Sie sind nicht unfehlbar. Arsenal hingegen hat eine Widerstandsfähigkeit gezeigt, die jahrelang fehlte. Sie haben in dieser Saison fünf Ligaspiele nach Rückstand gewonnen, darunter das dramatische 3:2-Comeback gegen Bournemouth mit Reiss Nelsons Last-Minute-Siegtreffer. Das ist keine Mannschaft, die sich von einem Gegner, der eine andere Trophäe in die Höhe stemmt, aus der Ruhe bringen lässt.

Gab Marcotti und Stewart Robson diskutierten genau diesen Punkt. Robson schien zu glauben, dass sich der psychologische Vorteil verschieben würde. Ich bin respektvoll anderer Meinung. Arsenals junge Spieler, angeführt von Martin Odegaard und Bukayo Saka, spielen die ganze Saison über mit einer gewissen Wut im Bauch. Sie haben alle Erwartungen übertroffen, nachdem sie letztes Jahr Fünfter wurden, 17 Punkte hinter City. Sie gingen mit 64 Punkten aus 28 Spielen als Tabellenführer in die Länderspielpause. Das ist eine ernsthafte Leistung. Ein Pokalsieg für City mag ihnen einen momentanen Schub geben, klar, aber er lässt Arsenal nicht plötzlich ihre eigene fantastische Saison vergessen. Ihre Saison wird nicht durch Citys Carabao Cup definiert. Sie wird dadurch definiert, ob sie in den verbleibenden zehn Premier League-Spielen die Nerven behalten können. Und ehrlich gesagt, ich glaube, sie werden es tun.

Meine kühne Vorhersage? City wird den FA Cup gewinnen, aber Arsenal wird die Premier League-Trophäe mit einem Vorsprung von drei Punkten in die Höhe stemmen.