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Casemiro nach Jeddah? United sollte Al-Ittihad für das Angebot danken

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📅 25. März 2026✍️ Marcus Rivera⏱️ 5 Min. Lesezeit
Von Marcus Rivera · Veröffentlicht 25.03.2026 · Al Ittihad hat Casemiro von Man United im Visier; Transfer hängt von Fabinho ab – Quellen

Erinnern Sie sich, als Casemiro im August 2022 als fünffacher Champions-League-Sieger für angeblich 60 Millionen Pfund in Old Trafford ankam? Es fühlte sich wie ein echter Coup für Manchester United an. Er war der Mittelfeldgeneral, nach dem sie sich jahrelang gesehnt hatten, ein Schild vor der Abwehr und eine überraschend potente Bedrohung nach vorne. Seine Debütsaison war elektrisierend, mit sieben Toren und sechs Vorlagen in 53 Einsätzen in allen Wettbewerben, was United half, den Carabao Cup zu gewinnen und Dritter in der Premier League zu werden.

Aber im Fußball ändern sich die Dinge schnell, besonders wenn man 32 wird. Quellen berichten ESPN, dass der saudi-arabische Meister Al-Ittihad Casemiro für einen ablösefreien Transfer in der nächsten Saison ins Visier nimmt, und der Wechsel hängt anscheinend davon ab, was mit Fabinho passiert. Wenn ich Erik ten Hag wäre, würde ich Casemiros Koffer schon packen und ihn mit einer vergoldeten Dankeskarte wegschicken.

Der Niedergang war scharf und kostspielig

Letzte Saison sah Casemiro wie ein Schatten seiner selbst aus. Das unerbittliche Pressing, die knochenharten Tackles, die ruhige Verteilung – all das schien zu verdampfen. Er erhielt im März 2023 eine rote Karte gegen Southampton und dann eine weitere gegen Arsenal im Januar 2024. Er verpasste einen Großteil der Zeit mit einer Oberschenkelverletzung von Oktober bis Dezember, und als er zurückkehrte, schien das Tempo der Premier League oft zu viel zu sein. Erinnern Sie sich an die demütigende 4:0-Niederlage gegen Crystal Palace am 6. Mai, bei der er immer wieder als Innenverteidiger entblößt wurde? Ihm wurden in der Liga letzte Saison nur 0,8 Tackles pro Spiel zugeschrieben, gegenüber 2,9 in seinem Debütjahr. Das ist ein massiver Rückgang für einen angeblichen Defensivanker.

Die Sache ist die, United hat eine hohe Ablösesumme für ihn bezahlt, und sein Gehalt soll Berichten zufolge bei rund 300.000 Pfund pro Woche liegen. Für einen Spieler, dessen Leistung so stark nachgelassen hat, ist das viel Geld. Wenn Al-Ittihad einsteigt, selbst wenn es sich um einen ablösefreien Transfer handelt, würde dies einen erheblichen Teil der Gehaltskosten freisetzen. Das ist Geld, das United dringend benötigt, um es in ein jüngeres, dynamischeres Mittelfeld zu reinvestieren.

Fabinhos Schatten und saudische Ambitionen

Al-Ittihads Interesse an Casemiro hängt anscheinend von Fabinho ab, der im letzten Sommer für rund 40 Millionen Pfund von Liverpool zu ihnen wechselte. Fabinho bestritt 32 Spiele für Al-Ittihad in der Saudi Pro League und erzielte ein Tor. Es ist eine etwas seltsame Situation, die impliziert, dass sie möglicherweise einen hochverdienenden defensiven Mittelfeldspieler abgeben müssen, um einen anderen zu holen. Aber die saudische Liga scheut sich nicht, viel Geld auszugeben, um große Namen anzuziehen. Sie verpflichteten im letzten Sommer auch Karim Benzema und N’Golo Kante. Die Ambition ist klar: etablierte europäische Stars, unabhängig von ihrem Alter, zu holen, um das Profil der Liga zu stärken.

Und genau da passt Casemiro hinein. Auch mit seinen jüngsten Schwierigkeiten hat sein Name immer noch immenses Gewicht. Er ist eine Marke, ein globaler Superstar, der in einer weniger körperlich anspruchsvollen Liga immer noch dominieren könnte. Für Al-Ittihad wäre er eine weitere Top-Verpflichtung, ein Anführer in der Umkleidekabine und jemand, der das Spiel gegen schwächere Gegner diktieren kann.

Uniteds Mittelfeld-Umbau

Ganz ehrlich: United braucht eine ernsthafte Überarbeitung im Mittelfeld. Sie sehnen sich seit Jahren nach einem richtigen defensiven Mittelfeldspieler, der den Raum abdecken und die Viererkette konsequent schützen kann. Casemiro sollte dieser Mann sein, aber seine Beine sind einfach nicht mehr da. Scott McTominay hatte eine ordentliche Saison mit sieben Ligatoren, aber er ist kein defensiver Mittelfeldspieler. Kobbie Mainoo ist ein fantastisches Talent, aber er ist noch jung und braucht einen erfahreneren Partner, um wirklich aufzublühen.

Casemiro gehen zu lassen, selbst ohne Ablösesumme, wäre ein Segen im Unglück. Es ebnet United den Weg, eine jüngere, athletischere Option ins Visier zu nehmen – vielleicht jemanden wie João Neves von Benfica, der in Verbindung gebracht wurde. Sie beendeten die letzte Saison auf einem enttäuschenden achten Platz in der Premier League, ihrem schlechtesten überhaupt, und kassierten 58 Tore. Das ist einfach nicht gut genug. Casemiro jetzt zu verlieren, wäre der schmerzhafte, aber notwendige Schritt zum Wiederaufbau.

Meine kühne Vorhersage? Casemiro wird nächste Saison in Saudi-Arabien spielen. Und Manchester United wird davon profitieren, auch wenn es sich wie ein trauriges Ende eines einst vielversprechenden Kapitels in Old Trafford anfühlt.